Vorträge

Die nächsten Vorträge im April / Mai kompakt (Details siehe nach der Kurzübersicht unten):


Vorträge und Präsentationen 1. Halbjahr 2018

Veranstaltungen des 1. Halbjahres 2018 mit ausführlichen Beschreibungen:
(Stand: April 2018)


Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Vortragsreihe "Die Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb als UNESCO-Weltkulturerbe"

Ort: Landesmuseum Württemberg, Vortragssaal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart
Beginn: jeweils um 19:00 Uhr
Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 €
Download -> Flyer Vortragsreihe Stuttgart 2018


-> Donnerstag, 22. Februar 2018

Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb: Zur Genese und Bedeutung des Weltkulturerbes

Conny Meister, M.Sc., Welterbeantrag Eiszeithöhlen im Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

Die "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" sind seit dem 09. Juli 2017 in die Welterbeliste der UNESCO eingetragen. Der Erhalt des Welterbetitels bedeutet nicht nur Prestige- und Wertgewinn für die Fundstellen und die Region. Die Einschreibung ist auch mit entsprechenden Verpflichtungen verbunden.

Während in der Einführung des Vortrags der Weg zum Welterbe kurz erläutert wird, stehen im weiteren Verlauf die Planungen zu Schutz und Konservierung, die Bedeutung des Welterbegedankens und der denkmalfachlichen Vermittlung sowie das zukünftige Management der Stätte im Vordergrund der Ausführungen.

Aktueller Hinweis (Stand Jan. 18) ... aus dem Programm der Gmünder VHS, 1. Semester 2018:
Am 17.06.18 bietet Herr Conny Meister eine Tagesfahrt zum Weltkulturerbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" an. Die Eckdaten finden Sie bei den -> Tagesexkusionen auf dieser Homepage.


-> Donnerstag, 22. März 2018

Die Anfänge der Kunst

Prof. Dr. Claus-Joachim Kind, Gebietsreferent Archäologische Denkmalpflege, Paläontologie im Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

Eines der faszinierendsten Phänomene der Altsteinzeit sind die künstlerischen Hinterlassenschaften der eiszeitlichen Menschen. In Europa entstanden vor rund 40.000 Jahren die ersten Höhlenmalereien und Schnitzereien.

Der Referent beschreibt die europäpische Eiszeitkunst mit ihren spektakulären Darstellungen von Tieren und Menschen. Hierbei wird auch auf die besondere Rolle eingegangen, welche die Schwäbische Alb bei der Entstehung dieser Kunst spielte. Im Sommer 2017 wurden einige schwäbische Höhlen mit steinzeitlichen Kunstobjekten in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.


-> Donnerstag, 19. April 2018

Eiszeitkunst aus den Höhlen der Schwäbischen Alb - ein Rückblick auf die Ausgrabungen der Universität Tübingen während der letzten 20 Jahre

Prof. Nicholas J. Conard, Ph.D., Ältere Urgeschichte und Quartärökologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen

Seit 1996 leitet der Referent jährlich Geländearbeiten auf eiszeitlichen Fundplätzen der Schwäbischen Alb. Diese Ausgrabungen führten zu spannenden Entdeckungen, die die Wahrnehmung der schwäbischen Fundplätze im In- und Ausland entscheidend geändert hat und den Weg zum Weltkulturstatus der Höhlen vorbereiteten.

In seinem Vortrag schildert Professor Conard die bedeutendsten Schritte in der Forschung und die spannendsten Entdeckungen der letzten Jahrzehnte.


-> Donnerstag, 17. Mai 2018

Höhlennutzung in der Bronze- und Eisenzeit

Dr. Günther Wieland, Gebietsreferent Archäologische Denkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

Der Mensch hat Höhlen nicht nur in der Steinzeit aufgesucht. Hinweise auf verschiedene Formen der Höhlennutzung (Kulturausübung, Bestattung, Wohnen, Versteck) gibt es aus allen Epochen, bis zur Gegenwart. Dabei ist eine Interpretation der archäologischen Spuren oft schwierig und es bedarf der Einbeziehung vieler Faktoren (z.B. Topographie, historischer Hintergrund, kultureller Kontext), um die Funde und Befunde einer Deutung näher zu bringen.

Im Vortrag wird das Spektrum der postmesolithischen Höhlennutzung vor allem an Beispielen aus der Bronze- und Eisenzeit vorgestellt.

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Keltenmuseum Hochdorf/Enz
in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. und dem Förderverein Keltenmuseum Hochdorf/Enz e.V.

Vortragsreihe "Zwischen Kesseln und Bratspießen"

Ort: Gemeindehalle Hochdorf, Schillerstraße 35 beim Schul- und Sportzentrum, 71735 Hochdorf/Enz
Beginn: jeweils um 19.30 Uhr
Eintritt: 4,00 € / Mitglieder 3,00 €


-> Dienstag, 15. Mai 2018

Auf den Zahn gefühlt und in den Kochtopf geschaut: Naturwissenschaftliche Analysen zur Ernährung und Mobilität in der Eisenzeit

Dr. Corina Knipper, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Labor für Materialforschung, Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie, Mannheim

Moderne Analysemethoden sind heute fester Bestandteil bei der Untersuchung von Knochen und Zähnen aus archäologischen Ausgrabungen. Insbesondere Isotopenanalysen gewannen in den letzten Jahren an Bedeutung, indem sie über die Ernährungsweise von Mensch und Tier informieren und ortsfremde Individuen in Bestattungsgemeinschaften zu erkennen geben.

Anhand ausgewählter Beispiele wird der Vortrag präsentieren, wie aktuelle Labordaten unser Wissen über das Leben der Menschen während der Eisenzeit bereichert haben. So zeigen Isotopenanalysen an menschlichen Skeletten vom Glauberg (Hessen) und Vix (Burgund, Frankreich), dass sich soziale Differenzierung nicht nur in der Art der Grablegen und ihrer Ausstattung widerspiegelt, sondern auch bereits zu Lebzeiten mit dem Zugang zu unterschiedlichen Nahrungsmitteln einherging. Darüber hinaus handelt es sich gerade bei herausragend ausgestatteten Personen wiederholt um ortsfremde Personen in erster Generation.

Anhand zweier Gräberfelder und menschlichen Skelettresten in Siedlungsgruben in Basel-Gasfabrik (Schweiz) ließen sich für die späte Latènezeit neben einer generellen Charakterisierung von Ernährung und Mobilität der Bevölkerung die Zusammenhänge zwischen diesen Kategorien und den Bestattungs-weisen untersuchen. Hier sind besonders die Ergebnisse der Strontium-Isotopenanalysen hervorzuheben, die nicht nur von einer restriktiven Auswahl von Flächen für die landwirtschaftliche Nutzung, sondern auch von Wohnortwechseln bereits während der Kindheit zeugen. Der Vortrag wird die wichtigsten Analysemethoden und ihre Aussagemöglichkeiten und Grenzen in der modernen Eisenzeitforschungan der Schnittstelle von Natur- und Geisteswissenschaft vorstellen.


-> Donnerstag, 07. Juni 2018

Garten- und Ackerbau bei den frühen Kelten - Welche alkoholischen Getränke kannten sie?

Dr. rer. nat. Hans-Peter Stika, Leiter AG Archäo-/Paläobotanik und Lehrbeauftragter der Fakultät Naturwissenschaften, Universität Hohenheim, Stuttgart

Ausgehend von pflanzlichen Resten, die bei archäologischen Ausgrabungen zu den frühen Kelten gefunden und bestimmt wurden, wird versucht, Ackerbau, Gartenwirtschaft und Futterbeschaffung für die Nutztiere zu rekonstruieren. Wie wurden die Feldfrüchte verarbeitet und in welcher Form wurden sie genutzt? Aufgrund von nachgewiesenen Pflanzenresten können wir Bier und Met als alkoholische Getränke für die frühen Kelten belegen; Weinnachweise liegen durch Rückstandsanalysen und Funde von Weinamphoren vor.

Hinweis: Um 17:15 Uhr führt Dr. Stika durch den Keltengarten beim Keltenmuseum Hochdorf/Enz.


-> Donnerstag, 28. Juni 2018

Eisenzeitliche Landnutzung in Südwestdeutschland aufgrund botanischer Untersuchungen

Prof. Dr. phil.-nat. habil. Manfred Rösch, Leiter des Labors für Archäobotanik im Landesamt für Denkmalpflege, Dienstsitz Hemmenhofen und Professur an der Universität Heidelberg

In Ermangelung aussagekräftiger anderer Quellen beruhen die Kenntnisse zur eisenzeitlichen Landnutzung und Ernährung ganz überwiegend auf archäobiologischen Untersuchungen. Der diesbezügliche Forschungsstand hat sich in den vergangenen Jahren nicht zuletzt wegen des DFG-Schwerpunktprogramms "Frühe Zentralisierungs- und Urbanisierungsprozesse im südlichen Mitteleuropa" wesentlich verbessert. Großrestanalysen zahlreicher archäologischer Fundplätze und hochauflösende Pollenprofile vor allem aus dem Alpenvorland und Schwarzwald verraten uns nicht nur, was angebaut wurde, sondern auch, mit welchen Verfahren, und wie die Produkte weiterverwertet wurden. Die Nachhaltigkeit der Anbauverfahren lässt sich im Pollenprofil langfristig nachverfolgen. Das entstandene Bild erinnert in manchem ans Mittelalter, hat aber auch deutlich eigenständige Züge.


-> Dienstag, 10. Juli 2018

Knochenreste erzählen über Tierhaltung, Ernährung und Weidewirtschaft zur Zeit der Frühen Kelten

Dr. Elisabeth Stephan, Archäozoologin, Landesamt für Denkmalpflege, Dienstsitz Konstanz

In keltischer Zeit war die Haltung der Haustiere Rind, Schwein, Schaf und Ziege - neben dem Ackerbau - eine tragende Säule der menschlichen Ernährung. Im Anteil tierischer Nahrungsmittel und der Nutzung verschiedener Tierarten zeigen sich aber durchaus Unterschiede zwischen einzelnen Siedlungen und Siedlungskammern. Zusätzlich zu klassischen archäozoologischen Methoden geben isotopenchemische Untersuchungen Auskunft über die Weidewirtschaft und die im Umkreis der Siedlungen genutzten Weideflächen.

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Städtisches Museum im Kornhaus / Spital, Kirchheim u.T.

Vortragsreihe im Rahmen der Ausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold" und in Kooperation mit der Reihe "Geschichte vor Ort" der VHS Kirchheim u.T.

Ort: Spital, Raum 04, Max-Eyth-Str. 18, 73230 Kirchheim u.T.
Beginn: jeweils um 19:30 Uhr
Eintritt: 6,- Euro

> Donnerstag, 21. Juni 2018: "Keltengold im Steinzeitdorf" Archäologische Entdeckungen am "Hegelesberg" in Kirchheim unter Teck, Dr. Jörg Bofinger, Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

-> Donnerstag, 12. Juli 2018: "Steinzeit - Bronzezeit - Eisenzeit: Zur frühen Siedlungsgeschichte in und um Kirchheim unter Teck", Rainer Laskowski M.A., Owen

Die Ausstellung des Landesamts für Denkmalpflege und der Stadt Kirchheim unter Teck vom 27.04.-15.07.18 informiert über die Ausgrabungsergebnisse der flächig freigelegten jungsteinzeitlichen Siedlung wie auch über das neu entdeckte Grab und vergleichbare Funde. Unter gleichem Titel erscheint ein Begleitbuch zur Ausstellung als Band 78 in der Reihe „Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg“. Im umfangreichen Begleitprogramm werden öffentliche Führungen, Workshops und Vorträge angeboten. Ein Flyer zur Ausstellung mit Begleitprogramm und weiteren Informationen steht zum Download bereit -> Flyer "Steinzeitdorf und Keltengold".

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Landesmuseum Württemberg, Stuttgart

Ausgewählte Vorträge des aktuellen Programms 2018, 1.+2. Quartal

Ort: Altes Schloss, Vortragssaal, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart
Beginn: siehe unten
Eintritt frei

-> Dienstag, 06. Februar 2018, 18:00 Uhr: Vortrag & Lesung "Gesprochene Antike: Dubiose Finanzierung. Das Bauprojekt 'Akropolis von Athen'", Prof. Dr. Holger Sonnabend (Historisches Institut, Abt. Alte Geschichte an der Universität Stuttgart) - Eine Kooperation des Historischen Institutes der Universität Stuttgart mit der Akademie für gesprochenes Wort und dem Landesmuseum Württemberg

-> Freitag, 16. Februar 2018, 19:00 Uhr: "Der römische Münzfund von Köngen - Zeugnis einer unruhigen Zeit", Dr. Matthias Ohm (Kurator des Münzkabinetts) u. Dr. Nina Willburger (Referatsleiterin Klassische und Provianzialrömische Archäologie) - Eine Veranstaltung des Württembergischen Vereins für Münzkunde

-> Freitag, 16. März 2018, 19:00 Uhr: "imitato delectat - Münzimitationen der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts", Dr. Susanne Börner (Wissenschaftliche Verbundkoordinatorin Numismatischer Verbund in Baden-Württemberg, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) - Eine Veranstaltung des Württembergischen Vereins für Münzkunde

-> Dienstag, 08. Mai 2018, 18:00 Uhr: Vortrag & Lesung "Gesprochene Antike: Hieron II. - Ein Bürger wird Tyrann, dann König von Syrakus", Prof. Dr. Peter Scholz (Historisches Institut, Abt. Alte Geschichte an der Universität Stuttgart) und ein Sprecher des Ensembles der Akademie für gesprochenes Wort - Eine Kooperation des Historischen Institutes der Universität Stuttgart mit der Akademie für gesprochenes Wort und dem Landesmuseum Württemberg

-> Dienstag, 12. Juni 2018, 18:00 Uhr: Vortrag & Lesung "Gesprochene Antike: Menschenfresser! Das Phänomen des Kannibalismus in der griechisch-römischen Literatur", Dr. Jonas Scherr (Historisches Institut, Abt. Alte Geschichte an der Universität Stuttgart) und ein Sprecher des Ensembles der Akademie für gesprochenes Wort - Eine Kooperation des Historischen Institutes der Universität Stuttgart mit der Akademie für gesprochenes Wort und dem Landesmuseum Württemberg

Während des gesamten Jahres 2018 ist der Eintritt in die Schausammlungen des Landesmuseums im Alten Schloss (u.a. Wahre Schätze - Antike, Kelten und Kunstkammer oder Glas aus vier Jahrtausenden, etc.), in das Haus der Musik, ins Römische Lapidarium im Neuen Schloss, sowie in das Museum der Alltagskultur, Waldenbuch kostenfrei. Dank finanzieller Unterstützung durch die Gesellschaft zur Förderung des Landesmuseums Württemberg e.V. und die Adolf Würth GmbH & Co. KG reiht sich das Haus in die Riege der (wenigen) deutschen Museumshäuser ein, die freien Zugang zu ihren Sammlungen gewähren. Weitere Informationen zum Landesmuseum Württemberg
-> http://www.landesmuseum-stuttgart.de/.

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Förderverein Keltischer Fürstensitz Ipf Bopfingen u. Kirchheim/Ries e.V.

Vortragsreihe des Fördervereins

Ort: Schranne Bopfingen, Marktplatz 1, 73441 Bopfingen
Beginn: jeweils um 19:00 Uhr
Eintritt frei (um eine Spende wird gebeten)

-> Mittwoch, 11. April 2018: "Von der Heuneburg zum Ipf – Ausgrabungen und Forschungen zu den frühkeltischen Machtzentren in Württemberg", Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe, Referatsleiter Archäologische Denkmalpflege und stv. Abteilungsleiter des Landesamts für Denkmalpflege, Esslingen

-> Mittwoch, 25. April 2018: "Neue Forschungen in der Rosenstein-Region bei Heubach – Einblicke in eine keltische Nachbarprovinz des Ipf", Dr. Christian Bollacher, Gebietsreferent Archäologische Denkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

Weitere Angebote des Fördervereins Keltischer Fürstensitz Ipf, der Stadt Bopfingen und dem Geopark Ries finden Sie in einer kurzen Verstaltungsübersicht.

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VGFA Verband für Grabungstechnik und Feldarchäologie e.V.

1. Fachtagung 2018 v. 25.-28. April 2018 in Ulm

Im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres SHARING HERITAGE 2018 und in Kooperation mit der Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg organisiert der VGFA derzeit seine erste Tagung. Der Tagungssaal befindet sich im “Stadthaus” im Zentrum der Stadt Ulm. Das Gesamtprogramm steht Ihnen zum Download zur Verfügung -> VGFA-Tagungsprogramm 2018.

Weitere Informationen zum Verband und aktualisierte Ergänzungen zur diesjährigen Tagung
-> VGFA Tagung 2018.

Diese als internationaler Kongress angelegte Zusammenkunft richtet sich vorwiegend an hauptberufliche Fachleute, wird jedoch stets um öffentliche Veranstaltungen ergänzt, diesmal ein öffentlicher Abendvortrag zur Stadtarchäologie von Ulm.

Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der VGFA-Fachtagung 2018

Ort: Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt frei

-> Freitag, 27. April 2018: "Von der frühen Pfalz zur mächtigen Reichsstadt. Ulms Entwicklung aus Sicht der Stadtarchäologie", Dr. Jonathan Scheschkewitz, Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

Aus dem Abstract zum Vortrag: "Ulm ist eine der herausragenden mittelalterlichen Städte Süddeutschlands und deshalb seit über 30 Jahren einer der Schwerpunkte der Mittelalterarchäologie am Landesamt für Denkmalpflege. Eine Vielzahl von Rettungsgrabungen und Baubeobachtungen in der historischen Altstadt erlauben einen immer besseren Einblick in die Entwicklung Ulms von der frühesten Besiedlung im 6./7. Jh. bis in die jüngste Vergangenheit. Das Spektrum der Befunde reicht von eindrucksvollen baulichen Zeugnissen der Vergangenheit bis zu unscheinbaren Erdbefunden, die zusammen erst die Basis für die wissenschaftliche Bewertung liefern. Diesem beständigen Erkenntnisgewinn steht ein zunehmender Verlust an archäologischer Denkmalsubstanz gegenüber, dem die Denkmalpflege versucht, Rechnung zu tragen. So haben in Ulm mittlerweile die große Anzahl der Grabungen ihre Spuren im Stadtbild hinterlassen."

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